Schlüsselfeld

Die Stadt Schlüsselfeld

Schlüsselfeld wurde 1315 erstmals urkundlich als "Slüsselfeld" erwähnt. Nachdem Schlüsselfeld bereits 1336 das Marktrecht erhielt, wurden die Stadtrechte im Jahr 1396 bestätigt. Schlüsselfeld befindet sich in Bayern im Regierungsbezirk Oberfranken und gehört zum Landkreis Bamberg. In der Gemeinde leben ca. 1.600 Einwohner. Mit den eingemeindeten Dörfern sind es rund 6.000 Menschen, die in Schlüsselfeld leben.

Schlüsselfeld hat sich mit den Türmen, dem Stadttor und der Stadtmauer das spätmittelalterliche Erscheinungsbild bewahrt. Der Marktplatz und die liebevoll restaurierten Bürgerhäuser verleihen Schlüsselfeld ein romantisches Flair. Neu saniert wurde die altertümliche Zehntscheune neben dem Rathaus. Die Stadt Schlüsselfeld ist Ausgangspunkt vieler Unternehmungen, wie Wanderungen, Radtouren, Ausflug zum Dreifrankenstein usw.

Schlüsselfeld hat einen eigenen Anschluss zur Bundesautobahn A3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Staatsstraßen und Buslinien führen nach Bamberg, Neustadt a.d. Aisch, Erlangen und Würzburg. Nach Bamberg in nordöstlicher Richtung sind es rund 30 Kilometer, Nürnberg oder Würzburg sind je ca. 60 Kilometer entfernt.

Zugehörige Orte:
Thüngbach, Aschbach, Hohn am Berg, Ziegelsambach, Wüstenbuch, Heuchelheim, Rambach, Debersdorf, Eckersbach, Thüngfeld, Attelsdorf, Elsendorf, Possenfelden, Lach, Güntersdorf, Obermelsendorf, Untermelsendorf, Bernroth, Reichmannsdorf, Fallmeisterei Hopfenmühle

Die Stadt im Herzen Frankens hat viel zu bieten: Vereine, Firmen, Sportanlagen, Kultur, Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Schlösser und vieles mehr.
Weiterhin: Orte im Landkreis Bamberg, Funkturm Schlüsselfeld-Burgwindheim,

Schlüsselfeld

Die Geschichte von Schlüsselfeld

Schlüsselfeld, das "Tor zum Steigerwald", ist im Zuge der Gemeindegebietsreform seit 1. Mai 1978 politischer und geographischer Mittelpunkt einer Einheitsgemeinde, in welche die bis dahin selbständigen Gemeinden (siehe oben) eingegliedert wurden. Nur Thüngbach war schon vorher ein Ortsteil von Schlüsselfeld.
Gehörte die Stadt zunächts - seit 24. Februar 1862 - zum Bezirksamt (später "Landratsamt") Höchstadt / Aisch und damit zum Regierungsbezirk Oberfranken, so wurde sie ab 01.01.1972 im Zuge der bayerischen Gebietsreform dem Großkreis Erlangen-Höchstadt und damit dem Regierungsbezirk Mittelfranken zugeordnet. Die letzte politische Änderung brachte die gemeindliche Reform von 1978: Schlüsselfeld entschied sich zusammen mit den angeschlossenen Ortsteilen für den Landkreis Bamberg, und damit kehrte die Stadt in den oberfränkischen Mutterschoß zurück.
Schlüsselfeld trägt seinen Namen nach dem bedeutenden Geschlecht der Herren von Schlüsselberg, dei den Ort gründeten und ihm den Namen gaben. 1342 wird der Ort erstmals als Besitz Konrads von Schlüsselberg genannt, der als letzter seines Stammes in der "Schlüsselberger Fehde" 1347 auf seiner Burg Neideck fiel. Sein Erbe wurde bei der Zusammenkunft seiner Gegner am 12 Mai 1349 zu Iphofen zu gleichen Hälften an die Bischöfe von Bamberg und Würzburg verteilt.
1390 erwirbt Würzburg auch den Bamberger Anteil an Schlüsselfeld. Hierbei wird der Ort "Markt" genannt, doch reichen die Marktrechte sicherlich in frühere Zeiten zurück. 1396 wurden die Stadtrechte bestätigt, 1456 ist ein Stadtsiegel erwähnt. Die Würzburger Bischöfe bauten Schlüsselfeld zum Amt aus, wobei zum Amtssitz wie üblich eine Burg, das nahegelegene Schloß in Thüngfeld gewählt wurde.
1625 wurde das Amtshaus in Schlüsselfeld erbaut, ein neues 1763/1764 errichtet, in welchem später das Forstamt untergebracht wurde. Nach großzügiger Restauration und Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes in den Jahren 1978 bis 1980 dient es seither der Einheitsgemeinde als repräsentatives Rathaus.
Schlüsselfeld übte als früheres Reichslehen die Hohe Gerichtsbarkeit über ein Bann- und Halsgericht aus und besoldete schon im 16. Jahrhundert einen Stadtschreiber. Bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts werden Schulmeister erwähnt. Es gab auch eine allgemeine Badestube, die der Rat "für ewige Zeiten nit von Handen lassen" wollte. 1629 wird der Anbau eines trefflichen Weines erwähnt, der noch im 18. Jahrhundert angebaut wurde. Davon zeugen heute noch die Flurnamen "Weinberg" und "Traub".

Mit der Säkularisation fiel die Stadt 1802 an Bayern. 1810 wurde sie dem Landgericht Höchstadt unterstellt und die Administrationsbehörden abgezogen. Das traf die Stadt wirtschaftlich und im Selbstbewußtsein schwer. Spätere Versuche, wieder Amtssitz zu werden, scheiterten.

Monumentale Wahrzeichen aus Schlüsselfelds geschichtlicher Vergangenheit sind die gotische Pfarrkirche aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, Reste der alten Stadtmauer, erbaut unter Erzbischof Rudolf von Scherenberg (1466 - 1495) mit dem wiederholt restaurierten Stadttorturm, errichtet 1583 durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, der Petrusbrunnen von 1715 in der Mitte des großen Marktplatzes, umfassend restaurierte Kleinod, die Kirche "Klein Mariazell im Steigerwald", das alte Rathaus mit dem Pranger und der lateinischen Inschrift: haec domus odit nequitiam, amat pacem punit crimina, custodit jura, honorat pios; zu deutsch: Dieses Haus hasst die Schlechtigkeit, liebt den Frieden, bestraft die Verbrechen, hütet das Recht, ehrt die Frommen.

Nach zweijähriger Bauzeit wurde vor den Toren der Stadt 1980 die Mehrzweckhalle als ein Denkmal moderner Baukunst unserer Zeit errichtet, die dem reichen kulturellen und sportlichen Leben der Einheitsgemeinde jetzt und künftigen Generationen Auftrieb geben wird. (Original von Hans Fiegert)

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